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Thymustherapie

Der Thymus ist ein ein neuro-hormonales Steuerungsorgan, das einen großen Einfluss auf die Funktion der körpereigenen Abwehr ausübt. Bis zum Ende der Pubertät zeichnet sich der Thymus durch eine hohe Aktivität aus. Anschließend bildet sich das Organ zurück, bis es beim Erreichen des 40. Lebensjahres seine Tätigkeit mehr und mehr einschränkt. Dadurch verringert sich die Anzahl der im Thymus gebildeten Abwehrzellen (Thymus-Lymphozyten), während gleichzeitig die Menge der Peptid- und Proteinfaktoren (Thymuspeptide) abnimmt. Eine Steigerung der Immunabwehr lässt sich anschließend nur durch eine entsprechende Zufuhr von Thymuspeptiden erzielen.

Was ist die Thymustherapie?

Das Immunsystem spielt im menschlichen Körper eine wichtige Rolle. Wenn die Immunabwehr funktioniert werden Menschen seltener krank. Allerdings befindet sich das Immunsystem in dauerhafter Abwehrstellung gegen krankheitsauslösende Viren und Bakterien. Die Leistungen des Immunsystems verringern mit zunehmenden Alter und können auch durch ungünstige Einflüsse wie Stress, ungesunde Ernährung, mangelnder Schlaf, Bewegungsmangel und Medikamenten- und Alkoholmissbrauch gestört werden. Auch ständige Leistungsüberforderung, Reizüberflutung und Schicksalsschläge stellen hohe Anforderungen an das Immunsystem. Luftverschmutzung und Umweltbelastung sowie ein ungesunder Lebensstil schwächen die körpereigenen Abwehrkräfte zusätzlich. Auf hohe körperliche und seelische Belastungen reagiert das Immunsystem mit vermehrter Infektanfälligkeit. Die meisten Krankheiten werden durch ein schwaches oder in seiner Funktion gestörtes Immunsystem verursacht.

Als Rekrutierungsstätte für Immunzellen besitzt das Knochenmark eine wichtige Aufgabe, da dort die Vorläuferzellen der weißen Blutkörperchen gebildet werden. Anschließend wird die Vermehrung dieser Zellen durch Thymuspeptide stimuliert. Das Ausreifen der Abwehrzellen erfolgt ebenfalls im Thymus. Ein voll funktionsfähiger Thymus sorgt für den notwendigen Bestand an immunkompetenten T-Lymphozyten, die das Immunsystem benötigt um eine reibungslose Immunabwehr aufzubauen. Die im Thymus gebildeten Abwehrzellen entdecken entartete Zellen und Krankheitserreger wie Bakterien, Pilze, Viren sowie körperfremde Substanzen ebenso wie durch den Stoffwechsel entstandene Ablagerungsmaterialien und vernichten diese. Eine leistungsfähige Immunabwehr baut einen hohen Schutz gegen Krebszellen auf und bewahrt den Körper vor der Zell-Entartung. Wenn sich die Thymusdrüse mit zunehmendem Alter zurückbildet, nimmt gleichzeitig die Quantität und Qualität der Abwehrzellen ab. Oft ist eine Abwehrschwäche die Folge. Ein Mangel an intakten Abwehrzellen lässt sich heute einfach durch eine gezielte Thymustherapie wiederherstellen.

Wo kann man eine Thymustherapie durchführen?

Eine Thymustherapie wird stets unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt. Viele niedergelassene Hausärzte bieten diese Behandlungsform an. In einer Naturheilpraxis, oder bei einem Heilpraktiker kann die Therapie ebenfalls durchgeführt werden.

Wogegen hilft eine Thymustherapie?

Eine Thymustherapie wird zur Aktivierung und Verbesserung der Funktion des Immunsystems durchgeführt. Durch die Gabe von Thymusfaktoren können unzureichende Immunabwehrleistungen des Körpers verbessert und krankhaft veränderte Immunzellen reguliert werden. Eine hochwirksame Thymustherapie trägt viel zum Erhalt der Gesundheit bei. Die Behandlung besitzt ein breites Wirkspektrum und eignet sich zur Therapie und Vorbeugung bei Neurodermitis, Asthma bronchiale, Rheuma, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn. Auch bei Mundschleimhautdefekten, Pilzinfektionen, degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Arthrose (Gelenkverschleiß)und Osteochondrose (Veränderung des Bandscheibenknorpels) hat sich die Thymustherapie bewährt. Eine Behandlung ist ebenfalls sinnvoll als Präventivmaßnahme gegen Altersleiden wie Altersschwäche, bei stressbedingten Immundefiziten, einer geschwächten Infektabwehr und damit verbundener Infektanfälligkeit und Immunschwäche sowie zur allgemeinen Unterstützung der Immunfunktion und bei Viruserkrankungen. Eine Thymustherapie dient bei Krebserkrankungen der unterstützenden Behandlung zur Verbesserung der Immunlage.

Wer darf eine Thymustherapie bei mir durchführen?

Eine Thymustherapie wird ambulant unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt. Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Beschwerdebild und besteht aus 10 bis 20 Injektionen. Bei verschiedenen Indikationen ist ebenfalls eine Langzeittherapie möglich. Wiederholungsbehandlungen können im Abstand von sechs Monaten durchgeführt werden. Seit den 1960-er Jahren werden Krebspatienten erfolgreich mit der Thymustherapie behandelt. In mehr als 80 Prozent der Fälle kam es während der Behandlung zu einer objektiven und subjektiven Besserung. Einige Patienten konnten mit der Therapie sogar völlig geheilt werden.

Zahlt die Krankenkasse eine Thymustherapie?

Da es sich bei der Thymustherapie um ein alternativmedizinisches Verfahren zur Immunmodulation handelt, werden die Kosten für die Behandlung nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Während die meisten gesetzlichen Krankenkasse die Kostenübernahme einer alternativen Behandlung ausschließen, zählt die Übernahme der Kosten von natürlichen Therapien zum Leistungsspektrum zahlreicher privater Krankenkassen.

Was geschieht während einer Thymustherapie?

Die Therapie gilt als sogenannte Organotherapie. Der zur Behandlung verwendete Thymusextrakt zählt zu den Organotherapeutika, dessen Herstellung durch das Arzneimittelgesetz kontrolliert wird. Bei Tumorerkrankungen wird eine differenzierte Therapie mit definierten Thymuspeptiden durchgeführt. Der Therapieerfolg wird anhand von immundiagnostischem Kontroll-Monitoring gemessen. Während einer konventionellen Krebstherapie dient die Thymusbehandlung zur Steigerung der Verträglichkeit sowie zur Verringerung der Nebenwirkungen einer Chemotherapie wie Übelkeit und Haarausfall. Die positiven Wirkungen einer Thymusbehandlung zeigen sich in einer Verlängerung der Überlebenszeit sowie einer Verringerung der Metastasierung. Die während einer Thymusbehandlung durch Injektionen verabreichten Thymusextrakte wirken ähnlich wie Milzextrakte und sorgen für eine Aktivitätssteigerung der natürlichen Killerzellen sowie für eine Proliferations- und Aktivitätssteigerung der Lymphozyten.

Was bewirkt eine Thymustherapie?

Mit der Behandlung wird eine Ausbalancierung des Gleichgewichts zwischen T-Helfer-Zellen und T-Suppressor-Zellen erreicht. Während der Thymustherapie bessert sich die Abwehrlage und das Wohlbefinden des Patienten. In der begleitenden Krebstherapie wird der Thymustherapie ein wichtiger Platz eingeräumt. Forscher im Bereich der experimentellen und klinischen Immunologie kamen zum Ergebnis, dass der Thymus das zentrale Steuerungsorgan des Immunsystems darstellt. Nach langjähriger klinischer Forschung wird die Immun-Therapie auch im universitären Bereich anerkannt. Durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse wurde bestätigt, dass der Thymus als wichtiges Organ am Aufbau der menschlichen Immunabwehr einen maßgeblichen Anteil besitzt. Prägung und Reifung der Immunzellen werden von der Drüse gesteuert, die mit ihrer Funktion zur Bildung sogenannter T-Lymphozyten (Abwehrzellen) beiträgt, die wiederum im Rahmen der Immunabwehr fremde Bakterienzellen bekämpfen und vernichten. Die Immunzellen sind in der Lage, körpereigene Zellen von fremden und entarteten Zellen zu unterscheiden, sodass es bei der Vernichtung schädlicher oder bösartiger Zellverbände nicht zu einer Verwechslung kommt.

Eine gute Funktion des Thymus wirkt sich positiv auf den gesamten Organismus aus. Allerdings schrumpft die Thymusdrüse bereits ab dem 15. Lebensjahr nach der Beendigung der Pubertät kontinuierlich. Die Menschen verfügen spätestens ab dem fünften Lebensjahrzehnt nur noch über eine sehr kleine Thymusdrüse. Eine verminderte Thymusaktivität steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Alterungsprozess. Während die Menschen mit der Zeit an Leistungskraft verlieren, nimmt die Anfälligkeit für Krankheiten in höherem Lebensalter zu. Diesem Prozess wirkt die Thymustherapie entgegen. Bei der Behandlung werden den Patienten Thymuspeptide oder Thymusfaktoren injiziert. Mit einer Erfolgsquote von mehr als 80 Prozent zählt die Thymustherapie zu den vielversprechenden natürlichen Behandlungsmöglichkeiten.

Wann ist eine Thymustherapie sinnvoll?

Eine Thymustherapie ist bereits dann sinnvoll, wenn eine erhöhte Infektanfälligkeit beobachtet wird. Hohe Anforderungen im Alltag, beruflicher Stress und eine ungesunde Lebensweise können zu einer vorzeitigen Erschöpfung des Thymus führen. Spätestens ab dem 40. Lebensjahr arbeitet der Thymus nur noch eingeschränkt. Zu den Folgen gehört das Auftreten erster chronischer Leiden, die vielfach mit dem Altersprozess in Verbindung gebracht werden. Dabei treten Krankheiten wie Rheuma, Allergien, Infektanfälligkeiten, chronische Bronchitis, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs vermehrt auf. Ein geschwächtes, irritiertes oder nicht mehr intaktes Immunsystem erschwert oder verhindert den Heilungsprozess, so dass viele Erkrankungen einen chronischen Verlauf nehmen. Durch die Abnahme der Immunaktivität des Thymus sinkt auch die Abwehrkraft des gesamten Organismus.

Ein Defizit der Abwehrzellen, der sich durch einen Immunmangel äußert, kann mit einer Injektionstherapie mit Thymuspeptiden verbessert werden. Zum Aufbau körpereigener Abwehrkräfte und zum Schutz vor akuten und chronischen Erkrankungen können regelmäßige Thymusbehandlungen durchgeführt werden. Mit einer Immun-Therapie und einer Gabe von Thymuspeptiden als Bioregulatoren wird die Immunbalance wieder hergestellt. In zahlreichen klinischen Studien wurde bewiesen, dass mehr als 20 Prozent aller 40-jährigen Patienten durch ein geschwächtes Immunsystem eine höhere Infektanfälligkeit besitzen. Eine Immun-Therapie mit Thymusextrakten wird deshalb vor planbaren Operationen ebenso wie als Nachsorgebehandlung empfohlen. Zu den Indikationen für eine Thymustherapie zählen alle chronischen, entzündlichen, degenerativen und bösartigen Erkrankungen.

Langjährige Erfahrungen bei der immunregulierenden Therapie mit Thymuspeptiden stellten eine positive Wirkungen bei einer Vielzahl von Krankheitsbildern, die durch eine unzureichende Immunabwehr verursacht werden fest. Dazu zählen neben Erkrankungen der oberen Luftwege wie Nasen-Rachen-Entzündung, chronische Nasen-Nebenhöhlen-Entzündung, chronisch-rezidivierende Bronchitis, Asthma Bronchiale sowie Infekte der ableitenden Harnwege. Eine Thymusbehandlung ist auch bei rezidivierenden und chronischen Virusinfektionen wie Herpes, chronisch aktiver Hepatitis B und C (Leberentzündung) sowie bei autoimmunologischen Lebererkrankungen angezeigt. Erfolgreich ist die Therapie ebenfalls bei allergischen Erkrankung der Haut, ebenso wie bei Nahrungsallergien und Sonnenallergie.

Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises wie Arthrosen, aktivierte Arthrosen, chronische Polyarthritis, reaktive und postinfektiöse Arthritis sowie entzündliche Reizzustände bei degenerativen Gelenk- und Wirbelsäulen-Erkrankungen lassen sich ebenso wie Weichteil-Rheumatismus mit einer Thymustherapie positiv beeinflussen. Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn erwies sich die Behandlung vielfach als sehr erfolgreich. Als unterstützende Maßnahme vor und während einer konventionellen Tumortherapie stellt die Thymusbehandlung eine feste Größe bei unterschiedlichen Krebserkrankungen dar. Einen günstigen Einfluss hat die Therapie auch bei psycho-physischen Erschöpfungszuständen, die sich in einem Vitalitätsverlust bereits in jüngeren Jahren äußern. Allgemeine Schwächezustände nach schweren Erkrankungen, ein verzögerter Heilungsprozess, reaktive depressive Kreislauf-Regulationsstörungen, Migräne und chronische Kopfschmerzen zählen zu den Indikationen, die eine Thymusbehandlung erfordern. Bei umweltgeschädigten Patienten sind ebenfalls positive Reaktionen auf die Therapie zu erwarten.

Wann sollte man mit einer Thymustherapie beginnen?

Mit einer Thymustherapie kann jederzeit begonnen werden. Vor Beginn einer Behandlung sollte ein Hausarzt durch Untersuchungen die Notwendigkeit einer Therapie und deren Nutzen feststellen. Als ergänzende und unterstützende Maßnahme kommt die Thymusbehandlung bei einer Vielzahl von Indikation in Frage. Die immunregulierende Therapie entfaltet ihre positive Wirkung bei einer großen Palette chronischer, entzündlicher, degenerativer sowie bösartiger Erkrankungen. Wenn mit einer Behandlung rechtzeitig begonnen wird, lassen sich Symptome abmildern und der Ausbruch von Krankheiten verhindern. Eine Stabilisierung des Immunsystems vor der Erkältungs- und Grippezeit im Winter wirkt sich positiv auf das Allgemeinbefinden aus und kann vor Erkrankungen der Atemwege schützen.

Die Immun-Therapie erweist sich bei Infektanfälligkeit und Polyallergie auch vorbeugend als wirksam. Die Thymusdrüse besitzt einen wichtigen Einfluss auf das Immunsystem und steuert komplexe Vorgänge. Eine funktionsfähige Thymusdrüse ist deshalb ein Garant für ein gut arbeitendes Immunsystem. Beinahe alle akuten und chronischen Erkrankungen, zu denen auch Tumorerkrankungen gehören, gehen ursächlich auf Störungen des zellulären Immunverhaltens zurück. Bei den meisten Erkrankungen können erhebliche Defizite der Thymusfunktionen nachgewiesen werden. Eine Therapie mit Thymushormonen und- Peptiden stellt deshalb eine wichtige Möglichkeit dar, die Immunfunktion bei chronischen Krankheiten und Tumorerkrankungen positiv zu beeinflussen.

Wann sollte man eine Thymustherapie abbrechen oder vorzeitig beenden?

Die Behandlung mit Thymusextrakten hat sich vielfach bewährt und gilt heute als sehr sicher. Die Therapie wird stets unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt. Dabei steht die Sicherheit der Patienten immer an erster Stelle. Mit einer Thymusbehandlung wird erst begonnen, nachdem der Arzt eine entsprechende Indikation gestellt und eine Behandlung befürwortet hat. Die zur Therapie verwendeten Thymusextrakte sind nach einer Optimierung der Herstellungsprozesse nebenwirkungsfrei. Die Herstellung unterliegt zudem regelmäßigen Kontrollen durch die Gesundheitsbehörden. Ernsthafte Zwischenfälle sind deshalb größtenteils ausgeschlossen. Bei Nichtverträglichkeit des Wirkstoffes muss die Therapie in Einzelfällen abgebrochen werden. Da es bei der Injizierung fremder Thymuspeptide manchmal zu einer allergischen Reaktion kommt erfolgt vor der ersten Anwendung ein entsprechender Test.

Wie viele Sitzungen Thymustherapie benötigt man in der Regel?

Während einer Behandlungs-Sitzung werden die Peptide intrakutan (in die Haut) eingebracht. In Einzelfällen sind allergische Reaktionen, die sich durch Quaddeln als kleine gerötete Schwellungen auf der Hautoberfläche bemerkbar machen, zu beobachten. Im Normalfall sind die speziell gereinigten Fertigarzneimittel sehr gut verträglich. Abhängig vom jeweiligen Hersteller unterscheiden sich die Zusammensetzung der Präparate und die Anwendungs-Empfehlungen. Die Injektionen können auch intramuskulär verabreicht werden. Eine durchschnittliche Thymusbehandlung schließt zwei bis drei wöchentliche Sitzungen während eines Zeitraums von 3-6 Monaten ein.

Wie lange dauert eine Sitzung?

Die Behandlung besteht in der Verabreichung von Injektionen und wird in der Praxis des Hausarztes, bei einem Heilpraktiker oder in einer Naturheilpraxis durchgeführt. Nach der Injektion kann der Patient die Arztpraxis wieder verlassen.

Wie hoch sind die Kosten für eine Sitzung?

Die Kosten einer Sitzung sind von dem verwendeten Präparat und der Kostenstruktur der Naturheilpraxis und des Heilpraktikers abhängig. Die Thymustherapie stellt eine Privatbehandlung dar und wird von Ärzten als privatärztliche Behandlung abgerechnet. Für eine Injektion mit hochdosierten Thymuspeptiden fallen Kosten von durchschnittlich 50 Euro an. Als Grundlage der Berechnung dient jedoch die Kostenvereinbarung mit der jeweiligen Praxis. Es kann sich für den Patienten lohnen, Angebote verschiedener Praxen miteinander zu vergleichen. Zudem wird empfohlen, vor Behandlungsbeginn Rücksprache mit der privaten Krankenkasse oder der privaten Versicherung hinsichtlich einer Übernahme oder Beteilung an den Therapiekosten zu halten.